Alles schön
langsam.
B ist der Blaufränkisch von Herbert „Bertl“ Schuller aus Zagersdorf, Burgenland. Es gibt ihn in zwei Jahrgängen, B20 und B21. Ohne Eile. Ohne Show. Mit sehr viel Geduld für den Blaufränkischen.
Herbert Schuller,
genannt Bertl.
In Zagersdorf, mitten im burgenländischen Blaufränkischland, macht Herbert Schuller seit Jahrzehnten Wein, so wie er es immer gemacht hat. Langsam und beständig, ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen.
Sein Gespür für Rotwein ist im Ort bekannt, seine Weine wurden immer wieder prämiert, auch wenn ihn das selbst nie sonderlich beeindruckt hat. Sein Zugang ist unaufgeregt. Die Trauben lesen, dem Wein Zeit geben und im Keller nur eingreifen, wenn es wirklich nötig ist. Sonst heißt es warten.
„Wenn der Wein im Fass ist, interessiert er mich nicht mehr.“ — Herbert Schuller
Um den Vertrieb kümmert sich sein Cousin Oswald Hackl. Bertl bleibt lieber im Weingarten und im Keller, wo aus seiner Sicht die eigentliche Arbeit passiert.
Schwerer Boden,
ernster Wein.
In Zagersdorf steht der Blaufränkisch auf einem Boden, der nichts geschenkt bekommt. Schwerer, kalkreicher Lehm speichert Wasser wie ein Schwamm, gibt es aber nur langsam wieder ab. Für die Reben heißt das: nie Durst, aber auch nie Eile.
Genau dieser Boden macht aus dem Blaufränkisch keinen leichten Sommerwein, sondern einen mit Substanz. Dunkle Frucht und feste Tanninstruktur, dazu die Frische, die der viele Kalk mitbringt.
Bertl weiß das und behandelt den Boden entsprechend: weniger Ertrag, dafür mehr Geduld bis zur Reife. Der Lohn ist ein Wein mit Kraft und Rückgrat statt Masse.
Ein Buchstabe, sieben Bedeutungen.
Auf jeder Flasche steht ein großes B, gedruckt im klassischen burgenländischen Blaudruck. Es steht für mehr als nur einen Namen.

- 01BefriedigungWas am Ende im Glas und im Kopf übrig bleiben soll.
- 02BalanceWie er schmecken soll, ohne dass sich etwas in den Vordergrund drängt.
- 03BesinnlichkeitDie passende Trinkgeschwindigkeit, langsam und mit Zeit zum Nachdenken.
- 04BehaglichkeitWie sich ein Glas B anfühlen soll, unkompliziert und warm.
- 05BurgenlandDie Heimat, aus der der Wein kommt, konkret Zagersdorf.
- 06BlaufränkischDie Rebsorte, die Bertl am besten kann und am liebsten in Ruhe lässt.
- 07BertlDer Spitzname des Winzers und der Ausgangspunkt der ganzen Geschichte.
Zwei Jahrgänge, fast vergessen.
Herbert Schuller macht seit Jahrzehnten Wein in Zagersdorf, mit ruhiger Hand, viel Erfahrung und der einen oder anderen Auszeichnung, die ihn selbst nie sonderlich beeindruckt hat. 2026 war seine letzte Ernte.
Diese beiden Jahrgänge hätte er im Fass beinahe vergessen und wollte sie schon wegleeren. Erst bei einer gemeinsamen Verkostung wurde klar: Das hier ist etwas Besonderes.

B20 — Zagersdorfer Blaufränkisch
Fünf Jahre durfte dieser Blaufränkisch im Fass reifen, bevor er in die Flasche kam. Manche würden das „Late Bottled“ nennen. In der Nase dunkle reife Beeren, dunkle Kirsche, Brombeere und Zwetschke, dazu Schokolade, Tabak und Würze. Trocken, mit fester Tanninstruktur und einem langen, breiten Abgang, dabei trotz seiner Kraft mit erstaunlichem Trinkfluss. Leicht gekühlt macht er auch im Hochsommer eine gute Figur.

B21 — Zagersdorfer Blaufränkisch
Auch der 2021er reifte vier Jahre im Fass, bevor er freigegeben wurde. Gleiches Profil wie sein Vorgänger, dunkle Kirsche, Brombeere und Zwetschke, dazu Schokolade, Tabak und Würze, nur mit einem Tick mehr Spannung in der jungen Frucht. Trocken, der Alkohol perfekt eingebunden, am Gaumen dicht und angenehm füllend, mit langem Abgang und viel Trinkfluss.
So bekommst du deine Flaschen.
B20 und B21 gibt es noch nicht im Onlineshop, bestell einfach direkt bei uns. Formular ausfüllen, wir schreiben dir zurück, wie viele Flaschen verfügbar sind und wie die Zustellung oder Abholung in Zagersdorf funktioniert.
Lieber gleich reden? +43 664 60636533
Ansprechpartner: Oswald Hackl
Kein Grund zur Eile.
So trinkt man Zagersdorfer Blaufränkisch am besten: draußen, ohne Uhr, mit jemandem, mit dem man auch mal nichts sagen muss.